Zum ersten mal, in der Vereinsgeschichte, standen wir auf der Bezirksebene im Pokalfinale. Hier fanden wir dann mit den Gastgebern aus Beelen unseren Meister. Gegen die drei Klassen höher spielenden Gastgeber schlug sich die Mannschaft aber recht gut. Die Entscheidung ist nicht nur vom Ergebnis knapp ausgefallen, sondern auch die einzelnen Partien waren fast alle ausgeglichen. So wurden die Partien von Patrick Krispin, Dieter Henke und Jürgen Rötker mit der Punkteteilung beendet. Nur Tobias Wiedau konnte an diesem Tag seine Partie nicht ausgeglichen halten. In einem geschlossenen Endspiel war sein Läufer dem Springer seines Gegner klar unterlegen. Trotz dieser Niederlage geht es für uns weiter, durch das Erreichen des Finales haben wir uns schon für die Teilnahme auf der NRW – Ebene qualifiziert. Ende März geht es dort weiter, wahrscheinlich wieder mit einem nominell deutlich stärkeren Gegner.

 

Am Sonntag Nachmittag hatten wir die Pokalmannschaft aus Nienberge zu Gast. Gegen die fünf Klassen höher spielenden Gäste hatten wir uns keine Chancen ausgerechnet. Aber wie heißt es immer, der Pokal hat seine eigenen Gesetze, so auch an diesem Sonntag. Am Spitzenbrett konnte Patrick Krispin seinem Gegner zumindest einige Aufgaben stellen, die ihn dazu verleiteten nicht immer die besten Züge zu finden, was wahrscheinlich dazu beigetragen hat, dass er ins Remis einwilligte. Fast gleichzeitig musste Jürgen Rötker sich geschlagen geben und wir lagen erwartungsgemäß zurück. Aber Tobias Wiedau brachte uns wieder zurück ins Spiel. Mit einem schön heraus gespielten Sieg stellte er den Ausgleich wieder her. Somit musste die Entscheidung in der letzten noch verbleibenden Partie fallen. Hier hatte Dieter Henke zu diesem Zeitpunkt einen leichten Nachteil konnte aber die Partie in ein Endspiel mit ungleich farbigen Läufern überführen und damit das Unentschieden erzwingen. Damit stand der Mannschaftskampf ebenfalls mit 2:2 unentschieden und die „Berliner Feinwertung“ wurde für die Entscheidung herangezogen, in der wir knapp vorne lagen. Damit stehen wir zum ersten mal im Finale und haben uns auch schon für den Landespokal qualifiziert.

Uns war schon vor der Partie klar das wir im normal Fall keine Chance gegen die Gäste haben. Auch als diese nur mit drei Spielern anreisten hatten wir nur eine Außenseiterchance, spielen die Gäste doch drei Ligen höher. Tobias Wiedau hatte das Pech das sein Gegner nicht anreiste und somit die Partie kampflos an ihn ging. Patrick Krispin, Dieter Henke und Gerhard Friederici hatten gegen die deutlich höher spielenden Gegnern an diesem Tag nichts entgegen zu setzen, alle Partien wurden verloren. Damit verabschieden wir uns mit einem 1:3 aus dem diesjährigen Pokal und können uns auf die Meisterschaft konzentrieren.

Gegen die drei Klassen höher spielenden Gastgeben aus Nienberge hatten wir nur einen Außenseiter Chance. Mit Mannschaftsführer Patrick Krispin, Dieter Henke, Gerhard Friederici und Nahim Fenolla Baenas wollten wie es aber versuchen, heißt es doch im Pokal gelten andere Gesetze. Und nur bei Nahim war der Klassenunterschied am Sonntag auszumachen, nach eineinhalb Stunden musste er aufgeben nachdem ihm ein Fehler unterlief der von seinem Gegner konsequent ausgenutzt wurde. Patrick konnte seinen Gegner fast vier Stunden unter Druck setzen, aber sein Gegner fand immer den richtigen Verteidigungszug. Erst als das Material ab getauscht war zeigte sich der Klassenunterschied und Patrick musste aufgeben. Nur Gerhard konnte an diesem Tag seine Chance nutzen und den über 600 DWZ Punkten stärkeren Gegner zumindest einen halben Punkt abnehmen. Gut vier Stunden war alles offen, sogar einen Vorteil konnte Gerhard sich zwischenzeitlich erkämpfen, am Ende war das Remis dann aber korrekt. Dieter musste sich über fünfeinhalb Stunden gegen den Angriffen seines Gegner wehren. Lange sah es auch so aus als ob er die Partie in ein Remis retten könnte, aber am ende zeigte sich doch das sein Gegner das besser Endspielwissen hat. Als die Bauernumwandlung nicht mehr zu verhindern war musste auch Dieter aufgeben. Trotz der Niederlage können wir zufrieden sein konnten wir doch die Partien lange offen gestalten.