Uns war schon vor der Partie klar das wir im normal Fall keine Chance gegen die Gäste haben. Auch als diese nur mit drei Spielern anreisten hatten wir nur eine Außenseiterchance, spielen die Gäste doch drei Ligen höher. Tobias Wiedau hatte das Pech das sein Gegner nicht anreiste und somit die Partie kampflos an ihn ging. Patrick Krispin, Dieter Henke und Gerhard Friederici hatten gegen die deutlich höher spielenden Gegnern an diesem Tag nichts entgegen zu setzen, alle Partien wurden verloren. Damit verabschieden wir uns mit einem 1:3 aus dem diesjährigen Pokal und können uns auf die Meisterschaft konzentrieren.

Gegen die drei Klassen höher spielenden Gastgeben aus Nienberge hatten wir nur einen Außenseiter Chance. Mit Mannschaftsführer Patrick Krispin, Dieter Henke, Gerhard Friederici und Nahim Fenolla Baenas wollten wie es aber versuchen, heißt es doch im Pokal gelten andere Gesetze. Und nur bei Nahim war der Klassenunterschied am Sonntag auszumachen, nach eineinhalb Stunden musste er aufgeben nachdem ihm ein Fehler unterlief der von seinem Gegner konsequent ausgenutzt wurde. Patrick konnte seinen Gegner fast vier Stunden unter Druck setzen, aber sein Gegner fand immer den richtigen Verteidigungszug. Erst als das Material ab getauscht war zeigte sich der Klassenunterschied und Patrick musste aufgeben. Nur Gerhard konnte an diesem Tag seine Chance nutzen und den über 600 DWZ Punkten stärkeren Gegner zumindest einen halben Punkt abnehmen. Gut vier Stunden war alles offen, sogar einen Vorteil konnte Gerhard sich zwischenzeitlich erkämpfen, am Ende war das Remis dann aber korrekt. Dieter musste sich über fünfeinhalb Stunden gegen den Angriffen seines Gegner wehren. Lange sah es auch so aus als ob er die Partie in ein Remis retten könnte, aber am ende zeigte sich doch das sein Gegner das besser Endspielwissen hat. Als die Bauernumwandlung nicht mehr zu verhindern war musste auch Dieter aufgeben. Trotz der Niederlage können wir zufrieden sein konnten wir doch die Partien lange offen gestalten.

In der zweiten Runde im 4er Pokal hatten wir am heutigen Samstag die Schachfreunde aus Telgte zur Gast. Die Gäste spielen drei Klassen höher in der Regionalliga. Somit hatten wir nichts zu verlieren und konnten frei aufspielen. Und es begann sehr gut für uns, schon nach eineinhalb Stunden konnte Fenolla Baenas Nahim am vierten Brett mit einem schönen Sieg einen vollen Punkt verbuchen. Eine halbe Stunde später konnten die Gäste wieder ausgleichen, Daniel Matern musste in hoffnungsloser Stellung aufgeben und seinem Gegner zu Sieg gratulieren. Am dritten Brett hatte Dieter Henke lange Zeit die besseren Züge parat und konnte deutlich Material und Stellungsvorteile erkämpfen. Doch nach knapp drei Stunden verlor er scheinbar die Konzentration, patze und verlor so auch die Partie.

Ohne unsere besten Spieler sind wir nach Coesfeld gefahren um die zweite Runde im Pokal zu bestreiten. Und so kam es wie es kommen musste, Sören Lucht verlor als erster seine Partie. Er spielte ungenau und eröffnete seinem Gegner so die Möglichkeiten erst Material und dann auch die Partie zu gewinnen. Dieter Henke spielte lange ein ausgeglichene Partie, sehr langsam erspielte er sich kleine Vorteile. Im richtigen Moment öffnete er dann die Stellung und brachte damit seinen Gegner so unter Druck das dieser die Partie nicht mehr ausgleichen konnte und letztendlich aufgab. Holger Schlegel spielte eine sehr wechselhafte Partie, nach materiellen Nachteil erkämpfte es sich die Dame seines Gegner für einen Springer und einen Turm. Doch dieser Vorteil reichte nicht aus um die Partie zu gewinnen. Nach gut vier Stunden und einem letzten Fehler musste Holger aufgeben. Am Spitzenbrett spielte Patrick Krispin mal wieder am längsten, beide Spieler ließen sich sehr viel Zeit für ihr Züge. In der entscheidenden Kombination rechnetet Patrick etwas ungenau und verlor dadurch die Qualität. Gekonnt verteidigte er diesen Nachteil bis sein Gegner nach gut viereinhalb Stunden zum Remis einwilligte. Damit verabschieden wir uns erwartungsgemäß aus dem diesjährigen Pokal.