Am Samstag hatten wir ohne vier Stammspieler keine Chance gegen die Gäste aus Ost-/Westbevern. Die Schwächung war einfach nicht zu kompensieren, auch wenn uns unser Nachwuchsspieler Jannik Blume schnell in Führung brachte und Mannschaftsführer Daniel Matern die Führung sogar noch ausbaute, reichte es nicht. Denn Tobias Wiedau verlor seinen Partie genau so wie Holger Schlegel und Lorenz Aurada. Da Dieter Henke, Jürgen Rötker und Gerhard Friederici ihre Partien mit einem Remis beendeten fehlte uns am Ende ein ein Punkt um den Mannschaftskampf zu gewinnen. Damit verlassen wir erst einmal die beiden Aufstiegsplätze und finden uns auf Platz drei wieder. Endstand 3,5-4,5.

Beim Aufsteiger viel das Ergebnis, obwohl einige Partien sehr umkämpft waren, wie erwartet hoch aus. Extrem schnell brachte uns Jan Wiltschut, nach nur 25 Minuten in Führung. Schon in der Eröffnung patze sein Gegner und gab auf. In der Partie von Dieter Henke wurden die Figuren schnell abgetauscht ohne das ein Spieler einen deutlichen Vorteil erlagen konnte und somit der Punkt geteilt wurde. Nach knapp zwei Stunden musste Jonas David aufgeben, schon in der Eröffnung unterlief ihm ein Fehler den er nicht mehr ausgleichen konnte. Gleichzeitig einigte sich Daniel Matern mit seinem Gegner auf die Punkteteilung. Nach drei Stunden kam dann unsere Erfolgsserie, eingeleitet durch den Sieg von Jürgen Rötker. In einer sehr spannenden Partei, in der beide Kontrahenten ihre Möglichkeiten hatten, fand Jürgen letztendlich die besseren Züge und zwang so seinen Gegner zur Aufgabe. Danach sicherte Jennifer Henke mit ihrem Sieg den ersten Mannschaftspunkt. Sie nutze die positionelle Schwäche des Gegners um den Druck auf seine Königsstellung kontinuierlich zu erhöhen bis diese dann nicht mehr zu halten war. Patrick Krispin holte mit seinem Sieg den zweiten Mannschaftspunkt. In dieser Partie waren es die kleinen Unterschiede in der Zugwahl die zur Entscheidung führten. Danach gab auch der Gegner von Tobias Wiedau in aussichtsloser Stellung auf. Tobias nutze die Fehler seines Gegners aus, stand schnell positionell besser und gewann so Material und Partie. So stehen wir auch nach der dritten Runde noch auf Platz1 aber die Anwärter auf die Aufstiegsplätze kommen noch.

Am Samstag hatten wir die dritte Mannschaft der Schachfreunde aus Telgte zu Gast, eine sehr ausgeglichene Mannschaft. Das hieß für uns sehr konzentriert und aufmerksam am Brett zu sein, Fehler werden vom Gegner sofort ausgenutzt. Und diesmal wurde es eine sehr gute und geschlossene Mannschaftsleistung. Schon nach gut zweieinhalb Stunden wurden die ersten Partien entschieden. Als erster einigte sich Gerhard Friederici mit seinem Gegner auf die Punkteteilung. Kurz darauf brachte uns Jan Wiltschut mit seinem Sieg in Führung, die schnell von Jürgen Rötker und Daniel Matern ausgebaut wurde. Damit hatte Holger Schlegel dann die Ehre nach gut drei Stunden, ebenfalls mit einem Sieg, die Mannschaftspunkte für uns zu sichern. Nach gut drei Stunden beendete auch Dieter Henke erfolgreich seine Partie und Julius Isken einigte sich mit seinem Gegner auf ein Unentschieden. Die längste Partie wurde mal wieder an Brett 1 gespielt, hier brauchte Patrick Krispin genau vier Stunden um seinen Gegner zur Aufgabe zu zwingen. Mit diesem überraschen deutliche Ergebnis von 7:1 stehen wir ebenso überraschend weiterhin auf dem 1. Tabellenplatz.

Auch ohne unseren Spitzenspieler ist der Saisonauftakt gegen die Gastgeber in Nordkirchen geglückt. Nach knapp zwei Stunden hatten wir schon an vier Brettern einen Materialvorteil erkämpft und die anderen vier hatten noch alle eine solide Stellung auf den Brettern. Jennifer Henke war die Erste die eine halbe Stunden später ihren Materialvorteil zum Sieg ausbaute. Dieter Henke folgte diesem Beispiel und zwang am Brett 1 seinen Gegner nach gut drei Stunden zur Aufgabe. Fast zeitgleich einigte sich Daniel Matern mit seinem Gegner auf eine etwas glückliche Punkteteilung. Dann kam die Zeit der Gastgeber, Rolf Dübe und Gerhard Friederici mussten sich beide geschlagen geben. Damit konnten die Gastgeber zwischenzeitlich das Mannschaftsergebnis zum 2,5 zu 2,5 ausgleichen. Jürgen Rötker brachte uns dann aber wieder in Führung. In einer fehlerfreien Partie zwang er seinen Gegner nach fast fünf Stunden zur Aufgabe. Dann ging es schnell, Julius Isken gewann seine Partie nach genau fünf Stunden und 93 Zügen auf Zeit und Tobias Wiedau beendete zehn Minuten später seine Partie. Auch ihm reichte der frühe Materialgewinn um diesen zum Sieg auszubauen. Damit gewinnen wir zum Saisonauftakt überraschend deutlich gegen die SG Nordkirchen mit 2,5 – 5,5.

 

Br.

Rangnr.

SG Nordkirchen 1

-

Rangnr.

ASV Senden 1

2,5:5,5

1

1

Steinberg, Christian

-

2

Henke, Dieter

0:1

2

2

Elstermann, Hans Joachim

-

3

Wiedau, Tobias

0:1

3

3

Droste, Michael

-

5

Rötker, Jürgen

0:1

4

4

Austrup, Berthold

-

6

Friederici, Gerhard

1:0

5

7

Vieth, Jonas

-

7

Matern, Daniel

½:½

6

8

Braun, Pascal

-

1001

Henke, Jennifer

0:1

7

1001

Kornmann, Jörg

-

1002

Isken, Julius Philip

0:1

8

12

van Suntum, Ulrich

-

9

Dübe, Rolf

1:0

Zum Saisonende hatten wird die vierte Mannschaft von Schach Nienberge zu Gast. Die erste Partie gewann Dieter Henke nachdem sein Gegner einen Fehler machte und Dieter diesen sofort ausnutzte. Eine halbe Stunde später glichen die Gäste wieder aus, Julius Isken gab in aussichtsloser Stellung auf. Fast gleichzeitig verlor auch Jan Wiltschut seine Partie, nachdem er in seinen Angriffskombination einen möglichen Zug seines Gegner nicht berechnetet und damit in entscheidenden Nachteil geriet. Die Partien von Tobias Wiedau, Gerhard Friederici, Julius Isken, Jannik Blume und Jonas David endeten alle mit der Punkteteilung. Damit stand es nach gut drei Stunden 3:4 für die Gäste und bei der letzte noch offenen Partie sah es zu diesem Zeitpunkt nicht so aus als ob einer der Kontrahenten einen entscheidenden Vorteil hatte. Aber Patrick Krispin zeigte mal wieder warum er bei uns am ersten Brett spielt. Erst lehnte er das Remisangebot seines Gegner ab. Spielte dann Ruhig und konzentriert seine Partie über die erste Zeitkontrolle obwohl er in Zeitnot geriet und errang dann den entscheiden Vorteil um seinen Gegner nach fast fünf Stunden zur Aufgabe zu zwingen. Mit diesem Mannschaftsremise endet diese Saison mit dem viertenTabellenplatz.