In der siebten Runde hatten wir die Nachbarn aus Dülmen zu Gast. Schon früh verlor Nachwuchsspieler Nikita Wilhelm seine Partie und er war nicht der Einzige, Patrick Krispin, Tobias Wiedau und Wolfagang Kloebe machten es ihm nach und verloren ebenfalls ihre Partien. Die Partien von Dieter Henke, Dr. Jan Wiltschut und Gerhard Friederici endeten remis und nur Daniel Matern konnte an diesem Tag für den ASV einen vollen Punkt verbuchen. Mit dieser deutlichen Niederlage von 2,5:5,5 rutschen wir in die untere Tabellenhälfte und müssen in den nächsten Runden noch punkten um nicht Gefahr zu laufen auf einen Abstiegsplatz abzurutschen.

In guter Besetzung mussten wir am letzten Samstag nach Beelen, zu dem für uns entferntesten Gegen im Bezirk, reisen. Es wurde ein sehr enger Mannschaftskampf, keine Mannschaft konnte sich an diesem Nachmittag absetzen. Die Hälfte der Partien wurden remis beendet die andere Hälfte wurde gleichmäßig aufgeteilt. Am Spitzenbrett konnte Patrick Krispin seine Partie gewinnen. Jennifer und Dieter Henke spielten ihre Partien sicher zum remis, genau so wie Julius Isken und Wolfgang Koebe. Dr. Jan Wiltschut und Gerhard Friederici konnten ihre Partien leider nicht ausgeglichen gestalten und mussten letztendlich aufgeben. Damit hatten die Gastgeber schon mal einen Punkt sicher und Tobias Wiedau musste beweisen, das er in der Lage ist seinen Gegner mit einem Läufer und einem Springer matt zu setzen. Dies gelang ihm dann auch nach fast fünf Stunden zum Endstand von 4:4.

In guter Besetzung erwarteten wir am letzten Samstag unseren Gegner aus Nienberge. Ungewöhnlich schnell verlor Daniel Matern seine Partie, er wurde von den guten Zügen seines Gegner überrascht und musste schon nach gut einer Stunde aufgeben. Praktisch zeitgleich einigte sich Gerhard Friederici mit seinem Gegner auf auf die Punkteteilung, beide Spieler hatten scheinbar an diesem Abend noch was vor. Nach dreieinhalb Stunden musste dann auch noch Jennifer Henke aufgeben, in einer komplizierten Partie konnte sie nicht alle ihre Figuren ausreichend decken was folgerichtig zum Verlust der Partie führte. In den letzten 30 Minuten vor der ersten Zeitkontrolle wurden dann die meisten Partien beendet. Dieter Henke rettete sich, nachdem er zwischenzeitlich schon mit zwei Bauern im Nachteil war noch in ein Remis. Tobias Wiedau war der Erste der endlich die Aufholjagd einleitete, er gewann seine sehr abwechslungsreiche Partie. Patrick Krispin stellte kurz darauf durch einen Fehler seines Gegners den Ausgleich zum 3:3 her. Leider unterlief Julius Isken kurz darauf ein Fehler und wurde matt gesetzt. Damit lag die Last der letzten und entscheidenden Partie auf den Schultern von Jan Wiltschut. In einer sehr unübersichtlichen Partie rettete sich sein Gegner gerade noch so über die ersten Zeitkontrolle aber auch danach brauchte er ungewöhnlich viel Zeit. Nicht nur bei der Zeiteinteilung hatte Jan die „Nase“ vorn, er fand auch die besseren Züge, nach fast fünfeinhalb Stunden zwang er seinen Gegner zur Aufgabe und sichte uns damit einen Mannschaftspunkt.

ASV Senden 1 – Schach Nienberge 3 4:4

Brett 1: Patrick KrispinDiesmal sind wir in guter Besetzung zum Tabellennachbarn nach Drensteinfurt gereist. Und es zeigte sich das wir mit dieser Besetzung in der Klasse bestehen können. Relativ schnell gingen die ersten Partien remis aus. Wolfgang Kloebe, Gerhard Friederici, Jan Wiltschut, Daniel Matern, Dieter Henke und Holger Schlegel spielten in dieser Reihenfolge ihre Partien sicher zum remis, auch wenn bei der einen oder anderen Partie etwas mehr drin gewesen wäre. Nur Tobias Wiedau konnte an diesem Tag einen vollen Punkt für die Mannschaft erkämpfen. Über viereinhalb Stunden erarbeitete er sich Vorteil für Vorteil und zwang somit seinen Gegen in aussichtsloser Stellung zur Aufgabe. Am längsten spielte, wie gewohnt Mannschaftsführer Patrick Krispin am Spitzenbrett. In einer sehr komplizierten Partie stand Patrick immer unter Druck und konnte seine Stellung nicht ausreichend verteidigen. Er versuchte alles um für uns den Mannschaftssieg zu retten musste aber nach fast fünf Stunden aufgeben. Mit diesem Mannschaftsremis bleiben wir auf dem 5. Tabellenplatz, noch in Schlagdistanz zu den Aufstiegsplätzen.