Am Dienstag wurde das Finale in der Gruppe C ausgetragen. Peter Mey und Gerhard Friederici hatten sich für das Finale qualifiziert. Einem Finale gerecht wurde es ein spannender Wettkampf in dem das Ergebnis erst nach 4. Partien feststand. Nachdem in der ersten Partie alle Leichtfiguren das Brett verlassen hatten einigten sich die Kontrahenten in ausgeglichener Stellung auf die Punkteteilung. Damit musste die Entscheidung dann per Blitzpartien herbeigeführt werden. Die erste Partie verlor Gerhard auf Zeit obwohl er einen deutlichen materiellen Vorteil hatte. In der nächsten Partie machte er es besser und zwang seinen Gegner schon vor der Zeitkontrolle zur Aufgabe. Damit war der Gleichstand wieder hergestellt und es musste auch noch die dritte Blitzpartie gespielt werden. In dieser Partie hatte Gerhard dann das Glück auf seiner Seite, erst übersah sein Gegner eine gute Möglichkeit einen Vorteil zu erlangen und kurz darauf die Mattdrohung die Gerhard aufgebaut hatte. Damit ist Gerhard Pokalsieger und qualifiziert sich damit für die nächste Ebene.

Am Donnerstag wurde in Senden auf der Münsterstraße geblitzt. Aber es waren nicht die Ordnungshüter die hier die Geschwindigkeit der Verkehrsteilnehmer kontrollierten. Es waren die Schachspieler aus dem Bezirk Münster die ihr Figuren im Höchsttempo über das Brett bewegten. Im Senioren Treffpunkt trafen sich die besten Mannschaften aus dem Schachbezirk Münster um den diesjährigen Mannschaftsmeister und die Qualifikanten für die nächste Ebene im Blitzschach zu ermitteln. In diesem Jahr nahmen 15 Mannschaften teil, eine Mannschaft besteht aus mindestens vier Spielern. Jeder hat für seine Züge nur 5 Minuten auf der Uhr. In dieser kurzen Zeit muss die Entscheidung fallen. Sonst entscheidet unerbittlich die Uhr, wer keine Zeit mehr hat verliert.

Die zwei Sendener Gerhard Friederici und Dieter Henke nehmen in diesem Jahr am Bezirkspokal teil und beide sind noch im Rennen. Am Dienstag spielte Dieter eine recht solide Partie, nach knapp drei Stunden gab sein Gegner in aussichtsloser Stellung auf. Damit steht Dieter zum ersten mal im Finale. Gerhard hatte etwas mehr Mühe, an diesem Tag, die Entscheidung herbei zu führen. In der Langpartie konnte keiner der Kontrahenten einen entscheidenden Vorteil erringen, sie ging nach etwa dreieinhalb Stunden remis aus. Da im Pokal aber eine Entscheidung zwingend notwendig ist, schreibt die Ausschreibung vor das der Sieger dann durch Blitzpartien festgestellt wird. Und Gerhard machte es spannend, die erste Partie verlor er auf Zeit, dafür gewann er dann die zweite Partie und es stand wieder Unentschieden. Damit wurde noch eine weitere und entscheidende Partie notwendig. Diese konnte Gerhard dann für sich entscheiden und steht damit im Halbfinale.