Obwohl wir krankheitsbedingt ein Brett freilassen mussten ist dieser Samstag perfekt für uns ausgegangen. Nicht nur das wir den Rückstand aufholen und den Mannschaftskampf gewinnen konnten. Auch die Konkurrenz ließ Punkte liegen, so dass wir an die Tabellenspitze vorrücken und den Aufstieg schon frühzeitig sichern konnten. Am zweiten Brett konnte Patrick Krispin schon nach knapp zwei Stunden einen Sieg für sich verbuchen. Leider dauerte es nur wenige Minuten bis Dr. Jan Wiltschut seine Partie aufgeben musste. Sein Bruder Arne Wiltschut konnte aber nach drei Stunden mit seinem Sieg den Mannschaftskampf wieder ausgleichen. Zwanzig Minuten später war es dann Dieter Henke der uns mit seinem Sieg zum ersten Mal in Führung brachte. Doch Jennifer Henke verlor leider ihre Partie und der Mannschaftskampf war wieder ausgeglichen. Am zweiten Brett konnte Markus Ingelmann seinen leichten Vorteil nicht zum Sieg führen und einigte sich mit seinem Gegner auf ein Unentschieden. Damit hing der Ausgang des Mannschaftskampfes an dem Ergebnis der letzten Partie. Nach fast vier Stunden gelang es Frieder Deppe seinen Gegner zur Aufgabe zu zwingen und damit den Mannschaftskampf für uns zu sichern.



An diesem Samstag starteten wir schlecht in den Mannschaftskampf, nach knapp zwei Stunden verlor Matthias Greinert seine Partie. Jennifer Henke glich nach einer weiteren Stunde den Mannschaftskampf aber wieder aus. Fehlerlos setzte sie ihren Gegner unter Druck bis dieser seine Dame und damit die Partie verlor. Kurz vor der ersten Zeitkontrolle vielen dann naturgemäß die meisten Entscheidungen. Dr. Jan Wiltschut einigte sich mit seinem Gegner, in ausgeglichener Stellung auf ein Unentschieden. Am fünften Brett konnte Dieter Henke an diesem Tag wieder einen vollen Punkt beisteuern. Daniel Matern einigte sich mit seinem Gegner in völlig geschlossener Stellung auf ein remis. Am Spitzenbrett musste Arne Wiltschut nachdem er das Endspiel ungenau abwickelte aufgeben. Damit war der Mannschaftskampf wieder ausgeglichen. Am zweiten Brett spielte Patrick Krispin und sein Gegner extrem langsam und mussten somit sehr viel Züge in kurzer Zeit spielen um die Zeitkontrolle noch zu schaffen. In dieser Blitzphase patze Patrick's Gegner und musste aufgeben. Zu dieser Zeit hatte in der letzten Partie Frieder Deppe schon deutlich materiellen Vorteil. Trotzdem spielte sein Gegner noch eine Stunde weiter bevor er kurz vor dem Matt zum Endstand von 5:3 aufgab.

Am Samstag mussten wir in den äußersten Osten unseres Bezirkes reisen um die 6. Runde gegen die Schachfreunde aus Beelen zu bestreiten. Wir hatten uns viel vorgenommen, aber es begann schlecht für uns. Schon nach eineinhalb Stunden musste Frieder Deppe seinem Gegner zu Sieg gratulieren. Doch Daniel Matern stellte eine halbe Stunde später den Ausgleich wieder her. In einer sehr konzentrierte Partie zog er die Schlinge um den König immer enger bis ein Figurenverlust nicht mehr abzuwehren war und sein Gegner aufgab. Dann gingen die Gastgeber wieder in Führung, nach 26 Zügen musste Matthias Greinert in aussichtsloser Stellung aufgeben. Aber auch diesmal konnten wir mit Dr. Jan Wiltschut den Ausgleich wieder herstellen. In einer, für den Zuschauer, sehr unübersichtlichen Partie spielte Jan die genaueren Züge und zwang so seinen Gegner zu Aufgabe. Kurze Zeit später einigte sich Jennifer Henke mit ihrem Gegner auf ein gerechtes Remis. Nach gut vier Stunden brachte uns dann Rolf Düber mit einem Sieg erstmals in Führung. Während des Spieles war er etwas unzufrieden das er schon in der Eröffnung viel Zeit verbrauchte, aber vielleicht war es genau das richtige Rezept um seinen Gegner zu Fehlern zu zwingen und so die Partie zu gewinnen. Die beiden letzten Partien wurden nach viereinhalb Stunden fast gleichzeitig beendet. Am Spitzenbrett hatte Arne Wiltschut eine absolut ausgeglichene Stellung auf dem Brett und einigte sich mit seinem Gegner auf ein unentschieden und sicherte damit den ersten Mannschaftspunkt. Dieter Henke spielte an diesem Tag eine etwas wechselhafte Partie. Erst hatte er einen Bauern mehr, dann wieder einen weniger. Doch am Ende konnte er einen Bauern bis auf die zweite Reihe seines Gegners vorrücken. Da die Wandlung in eine Dame nur noch mit einem Turmopfer zu verhindern war gab sein Gegner auf. Mit diesem 3–5 Ergebnis rücken wir auf den 2. Tabellenplatz vor.

Mit einer guten Mannschaft ging es an diesem Nikolaustag nach Drensteinfurt um die vierte Runde in der 1. Bezirksklasse zu bestreiten. Uns war klar, dass es ein sehr schwerer Mannschaftskampf werden würde, waren die Gastgeber noch ungeschlagen auf dem 1. Tabellenplatz. Holger Schlegel war der erste der seine Partie beendete, nach zwei Stunden einigten sich beide Kontrahenten auf ein Remis. Es dauerte knapp eine Stunde bis die nächsten Ergebnisse feststanden. Mannschaftsführer Markus Ingelmann und Frieder Deppe spielten ebenfalls remis. Jennifer Henke war es mal wieder die uns in Führung brachte. In einer überzeugenden Partie lies sie ihrem Gegner keine Chance. Kurze Zeit später einigte sich auch Dieter Henke mit seinem Gegner auf ein Unentschieden. Nun stand es 2:3 für uns, aber an den drei noch verbleibenden Brettern waren die Stellungen recht unübersichtlich und somit blieb es unklar wie der Mannschaftskampf ausgehen würde. Nach fast dreieinhalb Stunden wendete sich das Blatt, Jan Wiltschut musste seine Partie aufgeben und auch Patrick Krispin hatte an diesem Tag am Spitzenbrett das nachsehen. Damit war nun der Gastgeben mit 4:3 in Führung und an dem letzten noch spielenden Brett war die Stellung recht unübersichtlich. Daniel Matern konnte diese Stellung wohl am besten einschätzen hatte er doch die Stellung in den letzten dreieinhalb Stunden herbeigeführt. Trotzdem brauchte er für die nächsten Züge sehr viel Zeit, was dazu führte das die Zeit bis zur ersten Zeitkontrolle immer knapper wurde. Und so wurde diese Partie auch kurz vor der Zeitkontrolle zu einer Blitzpartie. Aus dieser Blitzphase kam Daniel deutlich besser hervor, mit Ablauf der ersten Zeitperiode war das Brett deutlich leerer und übersichtlicher geworden und Daniel hatte deutlich materiellen Vorteil. Das musste auch sein Gegner einsehen und gab auf. Damit rettet uns Daniel einen Mannschaftspunkt der noch sehr wichtig sein kann beim Kampf um den Klassenerhalt.
Aufgrund einer Großveranstaltung im Sportpark mussten wir auf unser Heimrecht verzichten und nach Münster reisen. Danke dafür an den SK der dem Tausch sofort zugestimmt hat. Aber damit nicht genug, es sagte auch noch ein Spieler, aus besonderem Grund, kurzfristig die Teilnahme ab. Also mussten wir das erste Brett freilassen und lagen schon 0:1 zurück. Und es dauerte gerade mal zwei Stunden da vergrößerte sich unser Rückstand auf 0:2, Daniel Matern übersah die Möglichkeiten seines Gegners und musste aufgeben. Jennifer Henke war es dann, die die Aufholjagd einleitetet, in einer fast fehlerfreien Partie eroberte sie Bauer für Bauer bis ihr Gegner in hoffnungsloser Stellung aufgab. Und die noch spielenden Herren wollten dem nicht nachstehen und folgten Jennifers Beispiel. Jan Wiltschut beendete nur zehn Minuten später die Partie mit einem Sieg und stellte den Ausgleich zum 2:2 her. Mannschaftsführer Markus Ingelmann nutzte die Chance für die Führung, in einer von Fehlern geprägten Partie hatte er das glücklichere Ende und zwang seinen Gegner zur Aufgabe. Dann kam die Zeit der ausgeglichen Partien, nach gut vier Stunden einigten sich Gerhard Friederici und Dieter Henke mit ihren Gegnern auf ein Unentschieden. Damit hatten wir schon mal einen Mannschaftspunkt sicher. In der letzten Partie hatten beide Spieler gerade die erste Zeitkontrolle in extremer Zeitnot überstanden und vervollständigten ihre Partieformulare, das gab uns Zeit uns ein Bild von der Stellung zu machen. Patrick Krispin hatte zwar materiellen Vorteil und sein Gegner eine sehr offene Königsstellung aber sein Gegner hatte auch die Möglichkeit durch Kombinationen Material oder sogar die Partie zu gewinnen. Dies führte dazu, dass Patrick fast die kompletten sechs Stunden brauchte bis sein Gegner aufgab und wir mit dem 5:3 Sieg nach Hause fahren konnten.